AMO-Info

AMO – ArtistMOtion – bewegen gestalten verbinden 

AMO bedeutet Hingabe an die Vielfalt der lebendigen Begegnung. An die Kunst, diese zu erleben, zu teilen und ihr Ausdruck zu verleihen.

AMO gründet auf meiner über 25-jährigen Erfahrung als professionelle Bildende Künstlerin, Pädagogin und Gestalterin. Diesen reichen Erfahrungsschatz verbinde ich mit leidenschaftlicher Bewegungsfreude und langjähriger Tanzerfahrung. Im geschützten Raum entfalten sich neue, auch ungeahnte Möglichkeiten des lebendigen, kreativen Ausdrucks…

Bewegend gestalten wir Alltagserfahrungen… 

  • neue Möglichkeiten entdecken, ausdrücken und in den Alltag integrieren, Abwechslung einladen
  • neue Handlungsspielräume erschliessen – individuell und gemeinsam
  • bereichernde Begegnungen und ein liebevolles Miteinander erleben
  • sich mit der ursprünglichen Freude und der natürlichen Schönheit des lebendigen Daseins verbinden, Frustration verabschieden
  • einfacher und essenzieller leben, komplexe Muster auflösen

…und erleben die harmonisierende Wirkung rhythmischer, fliessender und stiller Tänze. 

  • einfach Freude erleben am kraftvollen, vitalen Ausdruck im Rhythmus organischer Musik
  • sich gesund, zentriert und lebendig fühlen
  • verwurzelt sein im eigenen Zentrum und kraftvolle, sichere, harmonische Schritte der Fortbewegung entwickeln
  • wachsende Bewegungsfreiheit fördern durch einfache, natürliche und genussvolle Bewegungen 
  • spielerische Leichtigkeit, Reaktionsfähigkeit und wache Präsenz in der Gruppe erleben, gemeinsam neues ausprobieren
  • selbstbewusst, mutig und offen einengende Begrenzungen überwinden, sowie Grenzen setzen lernen
  • alternative Bewegungsstrukturen individuell und gemeinsam anregen, aufnehmen – Veränderung einladen
  • Gefühlen vertrauen, sie ausdrücken und sich dem natürlichen Bewegungsimpuls/Bewegungsfluss hingeben
  • zur Ruhe kommen, zentrieren und die innere Stille geniessen
  • Stille erlangen, sie kontinuierlich halten und aus ihr tanzen…

Authentisch bewegen bedeutet, sich mit der inneren und äußeren Natur verbinden. Impulse geben und aufnehmen, sie neugierig offen weiterbewegen, sich bewegen lassen. Vertrauen auf die eigenen Schritte und die Tragfähigkeit der Gruppe.

„Jeder Mensch ist ein Träger von Fähigkeiten, ein sich selbst bestimmendes Wesen, der Souverän schlechthin in unserer Zeit. Er ist ein Künstler, ob er nun bei der Müllabfuhr ist, Krankenpfleger, Arzt, Ingenieur oder Landwirt. Da, wo er seine Fähigkeiten entfaltet, ist er Künstler. Ich sage nicht, daß dies bei der Malerei eher zur Kunst führt als beim Maschinenbau…“  Joseph Beuys im Interview mit Peter Brügge „Die Mysterien finden im Hauptbahnhof statt“, 04.06.1984

Berge versetzen meint Widerstand bewegen…

Mit Bewegungssystemen verhält es sich meiner Erfahrung nach ähnlich, wie mit Glaubensdoktrinen. Etablierte Systeme vermitteln uns Zugehörigkeit, Sicherheit und Schutz. Sie erheben allerdings meist Anspruch auf Exklusivität, grenzen sich ab und grenzen somit auch aus. Festhalten und Abhängigkeit führen unweigerlich zu Unbeweglichkeit, Leid und schmerzvollen Erfahrungen. Hierarchische Systeme scheinen jedoch fest in unserer Kultur verankert. Aus Gewohnheit, Bequemlichkeit oder Angst vor dem Chaos der Veränderung… halten wir daran fest.

Auf dem Weg kreativer Selbst-Erforschung, hin zu Unabhängigkeit, Ausdruckskraft und mehr Wohlbefinden, wagen wir es, uns aus unserem eigenen Zentrum heraus zu bewegen… Solange wir an anderen, an äußeren Systemen festhalten, handeln wir nicht wirklich frei und eigenständig, sondern leben ein Leben aus zweiter Hand. Begrenzende Abhängigkeit schafft Unzufriedenheit und Frustration.

Tanzend bewegen wir Widerstände, erleben innere Freiräume, Harmonisierung und Verbundenheit mit der natürlichen Schönheit des  Daseins.

Lebendige Bewegung im organischen Rhythmus (finden-binden-lösen-finden…) ermöglicht harmonische Übergänge und Wechsel im Alltag. Beweglichkeit, sichere Schritte und spielerisch-kreatives Handeln unterstützen natürliche Wachstums- und Wandlungsprozesse.

Bewegen bedeutet offen und neugierig hinsehen, hinhören, hinspüren… Es gibt kein richtig oder falsch tanzen, kein richtig oder falsch zeichnen, schreiben, kochen, singen, spielen…

Jeder möchte die Kunst verstehen. Warum versucht man nicht, die Lieder eines Vogels zu verstehen? Warum liebt man die Nacht, die Blumen, alles um uns herum, ohne es durchaus verstehen zu wollen? Aber wenn es um ein Bild geht, denken die Leute, sie müssen es verstehen.  Pablo Picasso

Bildzeichen verbinden inneres und äusseres Erleben. 

Zeichnen, collagieren, modellieren, malen… Wünsche, Träume, Erlebnisse… Innere Bilder materialisieren, auf Papier festhalten, ihnen Ausdruck verleihen, direkt und authentisch. Es geht nicht darum, Idealvorstellungen zu entsprechen oder Klischees zu bedienen, sondern um den lebendigen Entdeckungsprozess an sich. Spuren erkennen und Strukturen daraus entwickeln, eigenständige Bildgestalten ins Leben einladen, ihre Präsenz und Wirkung staunend anerkennen.

Wir begeben uns auf den Weg des Kindes, das ungehindert und spontan ausdrückt und annimmt, was sich zeigt. Mutig weitergeht und erschafft, ohne an Konzepten, Vorstellungen und Sehgewohnheiten festzuhalten. Ohne den ‚erwachsenen‘ Lehrmeister – unseren Kritiker im Kopf – zu befragen. Wir bewegen feste Strukturen, um unbefangen und naiv neues zu entdecken.

Kosmos und Chaos bewegen unser Universum.

Chaos ist nichts anderes als offen sein für Veränderung… und jedes neue Vorhaben beginnt mit Ungewissheit. Mit einem mutigen Schritt raus aus vertrauten, sicheren Strukturen. Das ist die eigentliche Kunst an der Sache, dass wir innehalten, Pause machen, geduldig genau hinschauen! Und nicht von einer Sicherheit gleich in die nächste hasten…

Bildzeichen leiten uns auch auf unserem Tanzweg. Bilder sind Spiegel – präzise, vielschichtig, wahrhaftig. Sie eröffnen uns Zugang zu ’sprachlosen‘ Innenräumen, jenseits von Worten, frei von Bewertung. Wir lernen, sie zu lesen, ihnen zu folgen. Bilder machen Beweggründe und Bewegungsrichtungen sichtbar, sensibilisieren unsere Wahrnehmung für den eigenen Weg, sowie bei der Begleitung anderer Menschen.