

BeMotion – bewegen begegnen begeistern
Tanzen mit allen Sinnen. In Bewegung nehmen wir die Vielfalt authentischer Regungen und Gefühle wahr. Besinnen uns auf die Fülle an Möglichkeiten, uns und anderen zu begegnen. Begeisterung im freien, eigensinnigen Ausdruck, gehalten im sicheren Umfeld.
Andauernde Verwandlung. Stabil, flexibel und elastisch wachsen wir durch und mit Veränderungen. Neugierig erforschend, empfänglich und empathisch passen wir uns an, lösen uns von einschränkenden Mustern – folgen inneren Bewegungsimpulsen und Anregungen von aussen.

Rhythmisch, dynamisch, kraftvoll aktivierend, spielerisch, fliessend, langsam, leise, harmonisch und beruhigend… Organische Klänge und Musiken inspirieren unseren Tanz – frei von Erwartungen und Konzepten.
Tanzen ist Balsam für Körper und Seele heisst es und neuro-wissenschaftliche Forschungen bestätigen dies. Verkörpertes Dasein vital, spielerisch und neugierig zu erleben, stärkt das Immunsystem und die Resilienz (seelisch-körperliche Widerstandskraft). Bewegung und sensible Berührungen wirken sich nicht nur harmonisierend auf unser Nervensystem, sondern auf das gesamte, komplexe Lebensgeflecht aus.
Organismus meint Kooperation sehr vieler organischer Prozesse.


Schöpferische Impulse eröffnen neue Bewegungs- und Handlungsspielräume. Im Laufe der Zeit können einst nützliche Verhaltensweisen, Strukturgeber oder Glaubenssätze ermüdend wirken und zu Erschöpfung führen. Rigide Haltungen schränken ein, grenzen aus, begünstigen geistig-körperliches Ungleichgewicht und Krankheit.
Säugetiere sind intelligente, komplexe, anpassungsfähige Lebewesen. Wir erneuern uns andauernd aus uns selbst heraus – ein wahres Wunder der Natur. Warum also halten wir oft an Äußerlichkeiten (Dingen, Systemen, Glaubenssätzen…) fest, schwören auf ‚Labels‘, auf Exklusivität, grenzen ab und aus… anstatt dem Fluss gemeinsamer Träume und Wünsche zu vertrauen?
Forschen meint auch verwerfen. Verwurzeln, wachsen und vertrauen, neugierig experimentieren, irrational handeln, nicht-wissen, Zeit und Raum geben – beobachten, lauschen, einfühlen… Es gibt kein richtig oder falsch tanzen, kein gut oder schlecht zeichnen, kochen, singen, schreiben, berühren… Doch es gibt starre Glaubenssätze und Erwartungen, die in Bewegung weich werden. Perspektivenwechsel und Richtungsänderungen verwandeln unseren Blick auf vertrautes.
Jenseits von richtig und falsch liegt ein Ort. Dort treffen wir uns. – Rumi



Gestalten – Zeichen und Bilder sind archetypische Begleiterinnen, verbinden inneres und äusseres Erleben, reflektieren und inspirieren unseren Tanz. Wir sind von Natur aus co-kreative Wesen, allerdings entfernen wir uns im Lauf des Lebens häufig von unseren ursprünglichen Begabungen und Bedürfnissen, orientieren uns an Erfolg-optimierenden Systemen und äußerlichen Bewertungsmaßstäben.

Schwarz ist nicht schlecht, weiss ist nicht gut. Nichts ist gut oder schlecht, außer das Denken macht es dazu. – Hugh Milne ‚Aus der Mitte des Herzens lauschen‘
Tanz fliesst ins Bild – Bild begeistert Tanz. Zeichnen, collagieren, modellieren, malen, schreiben… in sich reinhören, in Resonanz gehen, Erfahrungen und Bewegungen übersetzen – einfach, direkt und authentisch, ohne Vorkenntnisse, ohne Bewertungen.
Weiterbewegen! Wir verlassen ausgetretene Wege, verabschieden uns von Ideal-Vorstellungen, alten Mustern und Vorurteilen, gehen auf Entdeckungsreise… lassen Bilder entstehen, ohne sie kontrollieren, zensieren zu müssen. Mit einfachen künstlerischen Mitteln gelingt es, Bewegung in Bilder zu fassen, sichtbar werden zu lassen, was in den Alltag integriert werden will.


Innehalten – Bewegung sichtbar machen! Ruhe und innere Stabilität finden, betrachten, anstatt von einer vermeintlichen Aktion und Sicherheit zur nächsten zu hasten. Bewegungs- und Gestaltungs-Prozesse sind leibhaftig nachvollziehbar, sie bezeugen kollektive Wachstumsprozesse und gesellschaftlichen Wandel.
Auch eine ökologische Neubestimmung unseres Verhältnisses zur irdischen Umwelt wird nur gelingen, wenn in ihrem Zentrum unsere Leiblichkeit und Lebendigkeit – als Verbundenheit mit der natürlichen Mitwelt – steht. Nur wenn wir unseren Leib bewohnen, werden wir auch die Erde als bewohnbar ehren und erhalten können. – Thomas Fuchs aus ‚Verteidigung des Menschen‘
BeMotion – lebendig bewegen, liebevoll begegnen, begeistert gestalten.

