Über mich

In Süddeutschland geboren, als 3. von 4 Töchtern, wuchs ich in einem Haus voller Bewegung, Tanz und Musik auf. Meine Mutter Ursula unterrichtet bis heute Tanz-und Bewegungsklassen, mein Vater war Ingenieur, liebte Opern und Theater. Mit 16 entfloh ich 1 Jahr lang dem Kleinstadtleben via Schüleraustausch nach Detroit/USA, begann zu zeichnen und modellieren, machte Abitur, studierte an der Stuttgarter Kunstakademie am Weissenhof. Begann parallel dazu, an einem Off-Theater Plakate, Kostüm- und Bühnenbild zu gestalten, gefolgt von harten Lehrjahren am Schauspiel des Stuttgarter Staatstheaters. Lernte Authentic Movement und Amos Hetz‘ Movement Studies kennen, war tief bewegt von Butoh, tanzte mehrere Sommer mit Laura Sheleen in Frankreich (Impression Expression Corporelle/Masken). Reiste oft nach Westafrika, um dort Tänzerinnen und Tänzern zum Ursprung allen Tanzes zu folgen. Verließ den hierarchischen Theaterbetrieb, pilgerte mit dem Sufi-Lehrer Jabrane Sebnat durch die Marokkanische Wüste, durchtanzte Lailas mit Gnawa-Musikern in Marrakesch, ging eine langjährige Verbindung mit dem Bildhauer Franz Raßl ein, zog 1999 mit leichtem Gepäck nach Berlin.

Bis 2015 lebte ich freischaffend in Ateliers in Kreuzkölln, Lichtenberg, Wedding und Groß Glienicke, nahm an Ausstellungs-Projekten teil… Etablierte und leitete parallel dazu 12 Jahre lang eine Buchdruck-Werkstatt an der Haller Akademie der Künste, begleitete junge Menschen nach dem Schulabschluss durch ein Künstlerisches Jahr, lehrte Gestaltungsgrundlagen, Sommerakademie-Kurse… unterstützt bis heute von treuen Förderinnen, von Kunst-Sammlern und Stiftungen. Erfahrungen aus Hatha- Kundalini- und Fluid-Yoga fliessen seither in die Meditationspraxis. 2015 lernte ich Biodanza kennen, folgte einer mehrjährigen Ausbildung (S.R.Toro), löste Ende 2016 mein Atelier auf,  um neue Begegnungs- und Handlungsräume zu eröffnen…

Der Wer zeigt sich beim Gehen. 

Beschenkt und inspiriert von erfahrenen Lehrerinnen und Lehrern vieler Kulturen, bereichert durch liebevolle Verbindungen mit Menschen, die mutig und eigensinnig ihrem Weg folgen, werde ich weiterbewegt, dankbar, offen und neugierig…

Alle tanzen verschieden, alles tanzt ein und den selben Tanz.

Es ist Freude, Herzenswunsch und Herausforderung zugleich, Menschen auf dem individuellen und gemeinsamen Weg zu begleiten, sich mit der eigenen und der inspirierenden Quelle anderer zu verbinden. Es gibt so viele Wege, wie es Leben auf der Welt gibt, aber es gibt nur einen authentischen Weg des lebendigen Daseins, das wir teilen.

Wenn es gelingt, unserer unverfälschten Natur auf die Spur zu kommen, diese dankbar anzunehmen, ihr Ausdruck zu verleihen… sind wir unabhängig und frei verbunden – mit uns selbst, mit anderen, mit der ursprünglichen kreativen Energie, die alles in unserem Universum bewegt.